Es tut sich etwas in der Politik und in der Bauverwaltung. Seit Langem wird ein Abbau der Bürokratie gefordert. Auch auf unseren Innungs- und Bezirksversammlungen ist dies ein Dauerbrenner, über den die Zimmerer gerne und rege diskutieren.
Sehr früh im Jahr lud die Zimmererinnung Donau-Ries ihre Mitglieder zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ein. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Neuwahl des Obermeisters, da Franz Motz nach neun Jahren an der Spitze der Innung nicht mehr zur Wahl antrat.
Die aktuellen Zahlen der Baugenehmigungen geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Erstmals seit 2021 ist wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Gleichzeitig bleibt die Lage angespannt. Bauherren reagieren sensibel auf Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen und Förderkulissen und benötigen Planungssicherheit. Daher sollten bestehende Programme unbedingt fortgeführt werden.
Von Mitte Januar bis Anfang Februar war der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks wieder auf Tour: In allen sieben Regierungsbezirken kamen Zimmererbetriebe, Verbandsvertreter und lokale Politiker zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Holzbau auszutauschen.
Die Zimmerer Schwabens trafen sich am 29. Januar 2026 in Wemding zur jährlichen Bezirksversammlung. Dazu begrüßten der Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks (LIV) Peter Aicher, Hauptgeschäftsführer Kai Gajewski sowie Bezirksvorsitzender Josef Ambros neben 65 Teilnehmenden aus der Branche auch den stellvertretenden Landrat des Landkreises Donau-Ries Erwin Seiler und den Zweiten Bürgermeister der Stadt Wemding Johann Roßkopf.